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Willkommen auf meiner privaten Homepage: Bauen am Urnersee

 

Panorama

Panoramafoto: Michael Scherer

Multimediashow: Bauen am Urnersee

 

Diese Homepage ist meine Würdigung für die kleinste Gemeinde im Kanton Uri am Weg der Schweiz und am Puls der Zeit.

 

Die Kapitel der Homepage kann man im grünen Band anklicken. Hier eine Kurzbeschreibung des Inhalts:

Dorf: Bauen mit Isleten: Die kleinste Gemeinde des Kantons Uri wird vorgestellt.

Dorfrundgänge in Bauen / Anfragen bei Gottlieb Aschwanden / 041 878 12 51

St. Idda: Beschreibung der Kirche / Die heilige Idda / A.Zwyssig (1808-1854) / J. Marty (1920-1988) / Heilige Barbara

Schule und Freizeit: Klassenzimmer und Turnhalle / Schulfeste / Schulabschluss / Freizeitgestaltung

Pflanzen und Tiere: Rundgang durch das Dorf / Fotos und Geschichten von Tieren und Pflanzen

Stimmungsbilder: Bauen im Wechsel des Lichtes und des Wetters und viele Zitate

Ereignisse: unter anderem TV SF1 in Bauen / Rekordstau am Gotthard / Alpabzug / /Riesenkristalle in Flüelen / Erster August-Dampferkonvoi / Weg der Schweiz / Helikoptereinsätze / Katzenmusik / Alpenhochwasser / NEAT SF Dossiers

Dampfschiffe: Dampferballett / Fotos von Dampfern und anderen Schiffen / Urnersee / Seemannsknoten, Sprichwörter und Zitate

Umgebung: Flüelen / Axenstrasse / Glockenspiel / Isenthal / Rütli / Seelisberg / Urnerboden / Klausenpass / Wander- und Ferien-Ziele

Früher: Ausgesuchte Texte über den Kanton Uri aus früheren Zeiten

Uri Spezial: In einer Alphütte / Urnerisches / Föhn / H. Danioth / Wilhelm Tell / Tellskapelle / Stier und Uristier / Rütli

Bauen Tourismus: Was ist los / Unterkunft und Gastbetriebe / Gäste-Ehrung / Viele nützliche Links


Die Geschichte des Dorfes Bauen am Urnersee Kurzfassung

Link interaktive Karte Tourismus Uri


Nicht verpassen: Video von TV TSR und Jean Odermatt im Garten von Herrn Engler in Bauen UR, weiter unten auf dieser Seite


 

1939. 10. 03. Dorf ohne Strasse

Sonntagspost der Luzerner Neuesten Nachrichten / Nr. 105

(Behördlich bewilligt am 22. April 1940 gemäss BRB. vom 3.Oktober 1939)

Dorf ohne Strasse

Ob es so etwas gibt? Wir kennen ein Dorf, zu dem keine Landstrasse, kein Markt- und keine Pilgerstrasse führt. Zwar haben Strassen viel Romantisches an sich, weil sie in die Ferne führen. Dieses Dorf aber ist die Romantik selbst, auch ohne Strasse. Es heisst BAUEN und liegt an dunkelgrüner Bucht gebettet, 440 m über Meer, am weltberühmten Urner See. Ein lachendes, kleines, ruhiges Dorf. Reich an Obstbäumen, frei vom Staub der Strasse, fern vom Lärm der modernen Welt, ist es Geburtsort von P. Alberik Zwyssig, dem Komponisten des Schweizerpsalms.

Wer nach Bauen will, benützt den Seeweg und wer, von welcher Seite auch immer sich diesem Dorf nähert, wird das Bild nie mehr vergessen können und an die Geheimnisse denken, die mit ihrem Schrein den Ort umweben. Hier treffen sich der Norden und der Süden, ruhige Kühle und wärmende Sonne, Herbheit und Weichheit, Anmut und Kraft.

Den Kern des Dorfes bilden, nahe nebeneinander gestellt, ein Dutzend Häuser und eine prächtige, kleine, weisse Kirche. Ein weiteres Dutzend Firsten sind zerstreut an lachenden Hängen. Alle stehen schön in der Sonne, in Farbe und Form ist keines dem andern gleich. Und fröhlich sieht es aus, wie jedes sich höher stellen möchte als das andere. Im Hintergrund, wie trutzige Burgen, stürmen die beiden Bauen himmelan. Mit ihren Zinken und Zacken sind sie von erhabener Wildheit. Im Sommer stäuben Wasserfälle über ihre Felsenbrüste, im Winter sind sie im Sturz zu Eis erstarrt. Von den Felsenzinnen dieser Bergriesen herkommend, stürzen sich die jungen Wasser über Felsenklippen herab, ihre grünen, dunklen Wellen tausendfach brechend am Gestein.

Auch ein mildes Klima herrscht hier, und hier grüssen die ersten Kirschenblüten. Aber erst im Hochsommer, - wer kann den Farbenjubel ringsum beschreiben? Ein Geheimnis unfassbarer Naturkräfte und reiner Schönheiten.

Neben dem See erhebt sich die kleine weisse Kirche. Aus ihrem Zwiebelturm rufen vier Glocken die Gläubigen zum Gebet. Die Turmuhr eilt, weil die Zeit drängt, der offiziellen immer um fünf Minuten voraus. Das unterste Haus ist das Pfarrhaus, immer fangen ja die besten Tugenden bei der Demut an, als zu unterst. Schon etwas höher steht das Posthaus, thronte doch der Postillon schon immer hoch. Neben dem Posthaus finden wir das Geburtshaus von P. Alberik Zwyssig. Auf dem kleinen Dorfplatz ist ihm zu Ehren ein schlichtes Denkmal gesetzt.

Noch etwas höher, im Mittelpunkt des Dorfes, steht das prächtige Schulhaus. Hier werden einer kraftwüchsigen Jugend die heftigsten Wildwüchse beschnitten. Sonderliche Zierpflanzen werden nicht daraus, dafür aber Kraftgestalten, die Sommerhitze und Winterkälte leicht ertragen, Nordwind und Föhnsturm nicht fürchten. An dem Gemäuer der engen Gässchen ranken Brombeersträucher, und in Vorgärten blühen bunte Sommerblumen. In lauschigen Winkeln spenden Holunderbüsche würzigen Duft. Nördlich der Kirche sprudelt munter ein Bächlein zu Tal.

Des Bächleins grosser Bruder, der Hutzbach, rauscht am Südhang des Dorfes nieder. Singend kommt er oft daher, oft mit schwerer Fracht, dann tobend und zornig, bis er Ruhe findet im See. Er sieht das Hermelin mit dem schneegleichen Pelz an seinem Ufer entlang huschen und den roten Fuchs über die winterweisse Wiese schnüren. Er sieht den Auerhahn balzen hoch in der Luft und hört der Lerche Jubellied. Er hört das Zirpen der Käfer, das Summen von Hummeln und Bienen, und ergötzt sich in der Dämmerung am Tanz der Libellen.

Auf verschwiegenen Fusspfaden können wir wandeln, durch wundervolle, grüne Matten, neben lebenden Hecken und unter riesigen Nussbäumen rasten. Glücklich sind wir und heimisch geborgen. Beim Höhersteigen treffen wir Birk- und Auerhuhn mit ihren Hähnen, finden wir Enzian, Krokus und Anemonen. Und wenn wir den Blick über dieses herrliche Hochland schweifen lassen, dann rühren des Dichters Worte mächtig an unser Herz:

 

Trittst im Morgenrot daher,

Seh ich dich im Strahlenmeer.

...

Kommst im Abendglühn daher,

Find ich dich im Sternenheer.

 

Und die Bevölkerung! Ein grundtüchtiger und ehrlicher Menschenschlag, der die Zeit in stetem Gleichmut vorbeigleiten lässt. Ein Tag gibt dem andern immer die Hände voll Arbeit. Immer die gleichen Schritte, Wege und Arbeiten. Sechs vollkräftige Werktage des Schaffens und Plagens, denen der wahrhaft verdiente Sonntag folgt. Ein Geheimnis gibt diesen Menschen Kraft, die herben Zeiten des Lebens, Not, Krankheit, Unglück, Leid zu ertragen. Fremden Besuchern und Gästen war das Leben dieser Bergler schon immer ein Rätsel. Sie besitzen kein Land, das von Milch und Honig trieft, aber doch ein Land, das dem Fleissigen freundlich schenkt. Es ist Heimatboden, das Erbe der Väter, der Gräser treibt und saftige Kräuter, Früchte schenkt an Baum und Gesträuch.

Bergeinsamkeit und Frieden dieses Dorfes muss man selber erleben, sei's beim Sonntagmorgenglockenklang, sei's in milden Abendstunden. Sollen wir der Natur zürnen, dass sie hier keine Strasse zugelassen? Oder sollen wir ihr dankbar sein, dass sie uns hier das Geheimnis tiefer Beschaulichkeit bewahrt hat? Wenn wir einmal hier rasten können, entscheiden wir uns für die Dankbarkeit.

Sei gegrüsst, liebliches Bauen, du Ort des Friedens, du Perle am See, du Dorf ohne Strasse!

B.

 


 

Bauen au bord du lac d'Uri

 

Le sud commence à Bauen!

Bauen - un village en fleur. Grâce à une situation privilégieé, dans une crique sur la rive occidentale du lac d'Uri, Bauen jouit d'un climat particulièrement doux. Des arbres méridionaux, palmiers, figuiers et bananiers poussent ici et portent même des fruits.

Isleten est un eldorado pour les surfeurs. On y trouve aussi un rocher d'escalade. Les deux communes possèdent chacune un embarcadère et une plage publique, des wc, places de jeux pour enfants.

La Voie suisse, un splendide morceau de patrie: C'est pour les 700 ans de la Suisse qu'a été créé un itinéraire pédestre de 35 km autour de la patrie méridionale du lac des Quatre-Cantons. Les tronçons se répartissent entre les cantons, proportionnellement à la population de chacun d'entre eux, et chaque Suissesse / chaque Suisse possède ainsi 5 mm de la Voie suisse.

Excursion: La Voie suisse / Bauen / Église Ste.Idda du 18e siècle de style classique / Monument du père Alberik Zwyssig, compositeur de l'hymne nationale suisse / Visites guidées de 45 min. / Plus d'info sous "Bauen Tourismus" en haut de la page.

"Passe moi les jumelles", sur TSR CH a présenté le Trans Swiss Trail. Ici la séquence sur Bauen UR

Bauen, avec son micro-climat méditerranéen est un avant-goût du Tessin au bord du Lac des Quatre-Cantons. C'est donc au pied des bananiers que le relais est pris par Jean Odermatt, artiste, photographe et scénographe originaire de Lucerne, mais dont les racines et le coeur sont au Sud des Alpes.

Video: Die Sequenz in Bauen

TV TSR und Jean Odermatt im Garten von Herrn Engler in Bauen

La télévision suisse romande et Jean Odermatt dans le jardin de M. Engler à Bauen (Canton UR)

télé suisse romande tsr à Bauen

télé suisse romande tsr à Bauen

télé suisse romande tsr à Bauen

télé suisse romande tsr à Bauen

télé suisse romande tsr à Bauen

Un grand merci pour les photos à V.M.


Reaktionen von Besuchern auf der Homepage:

03.01.11

Bonjour Evelyne,

Ton village est magnifique ? Non, ce qualificatif, pour moi, ne convient pas. C'est bien autre chose !!!

C'est comme un petit nid douillet frais et propre et doux, à la fois simple et majestueux. Le calme de l'eau et la majesté écrasante des montagnes en font un endroit de rêve. C'est l'endroit où toute peine doit trouver son apaisement, où le laid et le mal n'existent pas. Il me semble que même les rigueurs de l'hiver doivent être douces dans un paysage si pur.

Merci de me faire partager cela.

Toutes mes amitiés Evelyne.

Sabine


Vielen Dank für den Besuch auf der Homepage!

Evelyne Scherer

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