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Wenn das Wasser ist wie ein Spiegel,
kann es den Mond anschauen.
(Dschelal ed-Din Rumi)
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Lob des Herbstes
Der Herbst, der heute gibt und nimmt,
Bald uns erfreut, bald uns verstimmt,
Er soll uns dennoch wohlgefallen,
Weil er's doch gut meint mit uns allen.
Wir wollen uns für seine Gaben,
Woran wir uns erfreu'n und laben,
Recht dankbar alle Zeit erweisen,
Und wollen ihn freudig loben und preisen.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
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Die himmlischen Kleider
Wo holt sich die Erde die himmlischen Kleider?
Beim Wettermacher, beim Wolkenschneider.
Sie braucht keine eitlen Samte und Seiden,
sie nimmt, was er hat, und trägt froh und bescheiden
das Regenschwere, das Flockenleichte,
das Schattenscheckige, Sonnengebleichte,
das Mondgewobne und Sternbestickte,
das Windzerrissene, Laubgefleckte,
das Gockelrote, das Igelgraue,
das Aehrengelbe, das Pflaumenblaue,
das Gräserkühle, das Nesselheisse,
das Hasenbraune, das Schwanenweisse -
und schlendert die Jahre hinauf und hinunter:
je schlichter, je lieber, je schöner, je bunter.
Von Christine Busta
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Der Wert der Zeit
Sequoya, ein Cherokee, der Geschichte machte
Um den Wert eines Jahres zu erfahren, frage einen Studenten, der im Schlussexamen durchgefallen ist.
Um den Wert eines Monats zu erfahren, frage eine Mutter, die ihr KIND zu früh zur Welt gebracht hat.
Um den Wert einer Woche zu erfahren, frage den Herausgeber einer Wochenzeitschrift.
Um den Wert einer Stunde zu erfahren, frage die Verlobten, die darauf warten sich zu sehen.
Um den Wert einer Minute zu erfahren, frage jemanden, der seinen Zug, seinen Bus oder sein Flugzeug verpasst hat.
Um den Wert einer Sekunde zu erfahren, frage jemanden, der bei den Olympischen Spielen eine Silbermedaille gewonnen hat.
Die Zeit wartet auf niemanden. Sammle jeden Moment, der dir bleibt, denn er ist wertvoll. Teile ihn mit einem besonderen Menschen und er wird dir noch wertvoller.
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Welkes Blatt
Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.
Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.
Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Lass es still geschehen.
Lass vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.
Hermann Hesse
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Come il fiume che scorre
di Paulo Coelho
Essere come il fiume che scorre
silenzioso nella notte,
senza temere le tenebre.
Se ci sono stelle nel cielo, rifletterle.
E se i cieli si riempiono di nubi,
così come il fiume, le nubi sono d'acqua;
riflettere anch'esse, senza timore,
nelle tranquille profondità.
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Freue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen.
Gotthold Ephraim Lessing
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Heavenly Path
Like statues in the stillness of the night
Amidst a cloud of billowing gray
Our souls feel an ever-present tranquility
Enveloped with incredible peace
As our hearts pound with such fervor
Knowing we will always be there
Radiating our soul to soul connection
From now to the next millennium
Bound forever in this stillness
As we progress in each other arms
Creating an ever-lasting devotion
Accepting what was clearly meant to be
Gazing out into the white crashing waves
Over the Mother Nature's powerful sea
Moonlight beams dance across the horizon
Creating the illumination to show us both
How incredible the journey that will follow
As we allow each rise and fall of the ocean
Effortlessly as we join in our new discovery
Meshing with every ebb and flow
Blissful yet astounded by our rapture
Arriving to a hearth of warmth and love
Never again to be longing for another
Intrinsically destine to this realm of calm
The platinum moon giving us her approval
Enlightening us with rays of jubilance
As we both glisten from the ocean's spray
For it was the Heavens above paving the way
Leading us here to this precious moment
Now taking flight like winged angels
with the kind permission by
© Alma DeLaCruz Gossman September 11, 1999
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Moments of Engagement
Waking to the warmth of the Sun as it rises from the East
... Realization of the blessings and abundance that lay before you
Dew drops still lingering on each leaf and blade of grass glisten
Birds serenading as they flutter about us as we intently listen
Nature invigorating us with new found energy and faith
Bring joy to a special friend by just being there for them
Petals of flower reaching up and out to straight up the sky
Captivating a bright smile of a child who catches your eye
Awareness of how the universe brings us such abundance
Holding hands and taking in the scenery with the one you love
Hugging someone you have not seen so show them you care
Watching those who truly love what they do and are so unaware
Actively listening to someone who later is so relieved you were there
Becoming one with someone even though that was not the goal
Enjoying our youth how to really play and to invent their own new toy
Loving in a way you never thought would bring you such absolute joy
Acceptance that you are being merely what you are without fanfare
Joyful connections with kindred spirits that understand without saying
Dancing exuberantly as if flying among the birds as they soar with you
Those first kisses that grip your soul and makes you wish to never let go
Enveloping the one you so deeply love sealing eternally that sacred bond
Dedicating the love you have for someone in poetry, song or a painting
Continuing to connect in each special present moment loving intention
Sleeping the night away dreaming of all the special moments of engagement
Alma De La Cruz Gossman
Thank you so much, dear Alma!
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Hermann Hesse
Im Altwerden
Jung sein und Gutes tun ist leicht,
Und von allem Gemeinen entfernt sein;
Aber lächeln, wenn schon der Herzschlag schleicht,
Das will gelernt sein.
Und wem's gelingt, der ist nicht alt,
Der steht noch hell in Flammen
Und biegt mit seiner Faust Gewalt
Die Pole der Welt zusammen.
Weil wir den Tod dort warten sehen,
Lasst uns nicht stehen bleiben.
Wir wollen ihm entgegengehn,
Wir wollen ihn vertreiben.
Der Tod ist weder dort noch hier,
Er steht auf allen Pfaden.
Er ist in dir und ist in mir,
Sobald wir das Leben verraten
Sommerferienanfang 2009 / Ein neuer Tag erwacht
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I have arrived. I am home.
In the here. In the now.
I am solid. I am free.
In the ultimate I dwell.
Thich Nhat Hanh
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"Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht.
Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees,
ich bin das diamantene Glitzern des Schnees,
wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen,
dann bin ich für euch verborgen,
ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht."
Lakota
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"Wie lange leben wir auf Erden?
Nicht für immer, nur eine kleine Spanne.
Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt, Quetzalfedern knicken.
Nichts dauert auf Erden, alles lebt nur einen Hauch lang.
Unsere Zeit ist geliehen, im Nu müssen wir sie hinter uns lassen."
Azteken
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Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961
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Manni Matter : Chüe am Waldrand
Är isch mit sire Schtaffelei am Sunndig über Land,
und het es Süsche gsuecht won'är chönnt male.
Da trifft sy Künschtlerblick uf'ene Chue am Waldesrand,
är gseht, das git es Meischterwärch, nid's zahle.
Er schtellt sech uf und malt zersch links der Wald im Hintergrund,
e Hügel rächts, chli Himmel no derzue.
Druf macht'er vorne z'Gras mit vil'ne Blueme drinn und chunnt,
am Schluss zur Houptsach, nämlech zu dr Chue.
Är mischt uf syr Palette zarti Brun, mit gschickter Hand,
und dunkt der Pinsel dry, und setzt'nen'a,
doch won'er jetz e letschte Blick wirft uf sy Gägeschtand,
isch plötzlech - o herrje - d'Chue nümme da.
Das uferschandte Tier isch usegloffe us sim Bild,
kei Mönsch weis, was vo dert ihn's het vertribe,
sy isch nümm zrugg cho, ou won'är grüeft und gwunke het wie wild,
e wisse Fläck isch uf der Linwand blibe.
No lang, a sälbem Sunntig, het är gwartet a der Schtell,
het gwartet vor sir Schtaffelei, dass da,
es bruchti nid die glychi d'sy, e Chue derthäre well,
wo ihn no würd sys Bild vollände la.
Doch d'Wält isch so perfid, dass sy sech sälte oder nie,
nach Bilder, wo'mer vore gmacht hei richtet,
so hei ou uf der Matte die banousehafte Chüe,
dä Aasatz zum'ne Meischterwärch vernichtet.
C'è un tempo per tutte le cose
di Paulo Coelho
Un tempo per nascere, un tempo per morire.
Un tempo per piantare, un tempo per sradicare la pianta.
Un tempo per uccidere, un tempo per guarire.
Un tempo per distruggere, un tempo per costruire.
Un tempo per piangere, un tempo per ridere.
Un tempo per gemere, un tempo per ballare.
Un tempo per scagliare pietre, un tempo per raccogliere sassi.
Un tempo per abbracciare, un tempo per separarsi.
Un tempo per cercare, un tempo per perdere.
Un tempo per conservare, un tempo per gettare via.
Un tempo per strappare, un tempo per ricucire.
Un tempo per tacere, un tempo per parlare.
Un tempo per amare, un tempo per odiare.
Un tempo per la guerra, un tempo per la pace.
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Ich will bis in die Sterne
Die Fahne der Liebe tragen;
Sie soll auf einer Wolke
Ob sämmtlichen Himmeln ragen.
Ich will im hohen Äther
Anstimmen erhabne Lieder,
Will rühmend eine Pauke
Unendlicher Ehre schlagen.
Orion und Plejade
Sie sollen im Tanze kreisen,
Und Sohre freudig horchend
Das eigene Spiel vertagen.
Tief unter mir die Wüsten,
Die sandigen, ungeheuern,
Sie sollen blüh'n und grünen
Gleich himmlischen Rosenhagen.
"Warum, Hafis?" so fragst du.
Wie magst du so thöricht fragen?
Es lächelte mir die Freundin,
Es endeten alle Klagen.
Georg Friedrich Daumer
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Kopernikanische Charakter gesucht
Wenn der Mensch aufrichtig bedächte:
dass sich die Erde atemlos dreht;
dass er die Tage, dass er die Nächte
auf einer tanzenden Kugel steht;
dass er die Hälfte des Lebens gar
mit dem Kopf nach unten im Weltall hängt,
indes sich der Globus, berechenbar,
in den ewigen Reigen der Sterne mengt,
wenn das der Mensch von Herzen bedächte,
dann würd er so, wie Kästner werden möchte.
Erich Kästner
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Der Blitz hat mich getroffen.
Mein stählerner, linker Manschettenknopf
ist weggeschmolzen, und in meinem Kopf
summt es, als wäre ich besoffen.
Der Doktor Berninger äusserte sich
darüber sehr ungezogen:
Das mit dem Summen wär' typisch für mich,
das mit Blitz wär' erlogen.
Joachim Ringelnatz 1883-1934
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DAS THAO DER PHYSIK
Die Konvergenz von westlicher Wissenschaft und östlicher Philosophie
Fritjof Capra
Vorwort zur Erstausgabe
Vor fünf Jahren hatte ich ein wunderbares Erlebnis, worauf ich den Weg einschlug, der zum Schreiben dieses Buches führte. Eines Nachmittags im Spätsommer sass ich am Meer und sah, wie die Wellen anrollten, und fühlte den Rhythmus meines Atems, als ich mir plötzlich meiner Umgebung als Teil eines gigantischen kosmischen Tanzes bewusst wurde. Als Physiker wusste ich, dass der Sand und die Felsen, das Wasser und die Luft um mich her sich aus vibrierenden Molekülen und Atomen zusammensetzen. Diese wiederum bestehen aus Teilchen, die durch Erzeugung anderer Teilchen miteinander reagieren. Ich wusste auch, dass unsere Atmosphäre ständig durch Ströme kosmischer Strahlen bombardiert wird, Teilchen von hoher Energie, die beim Durchdringen der Luft vielfache Zusammenstösse erleiden. All dies war mir von meiner Forschungstätigkeit in Hochenergie-Physik vertraut, aber bis zu diesem Augenblick beschränkte sich meine Erfahrung auf graphische Darstellungen, Diagramme und mathematische Theorien. Als ich an diesem Strand sass, gewannen meine früheren Experimente Leben. Ich "sah" die Atome der Elemente und die meines Körpers als Teil dieses kosmischen Energie-Tanzes; ich fühlte seinen Rhythmus und "hörte" seinen Klang, und in diesem Augenblick wusste ich, dass dies der Tanz Shivas war, des Gottes der Tänzer, den die Hindus verehren.
London / Dezember 1974
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Rezitation bei Regenwetter
Der Regen regnet sich nicht satt.
Es regnet hoffnungslosen Zwirn.
Wer jetzt 'ne dünne Schädeldecke hat,
Dem regnet's ins Gehirn.
Im Rachen juckt's. Im Rücken zerrt's.
Es blöken die Bakterienherden.
Der Regen reicht allmählich bis ans Herz.
Was soll bloss daraus werden?
Der Regen bohrt sich durch die Haut.
Und dieser Trübsinn, der uns beugt,
Wird, wie so manches, subkutan erzeugt.
Wir sind porös gebaut.
Seit Wochen rollen Wolkenfässer
Von Horizont zu Horizont.
Der Neubau drüben mit der braunen Front
Wird von dem Regen täglich blässer.
Nun ist er blond.
Die Sonne wurde eingemottet.
Es ist, als lebte sie nicht mehr.
Ach, die Alleen, durch die man traurig trottet,
Sind kalt und leer.
Man kriecht ins Bett. Das ist gescheiter
Als dass man klein im Regen steht.
Das geht auf keinen Fall so weiter,
Wenn das so weiter geht.
Erich Kästner
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Als mein Knie einknickte setzte ich mich eine Zeitlang nieder
Vögel kamen und umflogen mich, der Wind spielte Laubmusik, schwarze Käfer eilten vorbei auf ihren geheimen Wegen.
Langsam, ganz langsam, schob ein Pilz ein vermodertes Blatt in die Höhe.
Eine kleine blaue Blüte schaute auf einen roten Salamander hinab.
Die Sonne ging vorüber, sie war nicht in Eile.
Eine Rebe rankte sich um einen Baum und blickte mich an,
und eine Bachmücke, die auf und ab tanzte, berührte mein Gesicht.
Als mein Knie nicht mehr weh tat gab ich vor, es wäre verletzt und blieb noch eine Weile...
Indische Weisheit (aus dem Pfarrblatt Juli/August 09
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Gib jedem Tag die Chance,
der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain
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Gehe nicht, wohin der Weg führen mag,
sondern dorthin, wo kein Weg ist,
und hinterlasse eine Spur.
Jean Paul
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Der Tag geht zu Ende:
Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat.
Ein paar davon behalte,
die anderen wirf weg!
Calvin O. John, Indianer
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Alt werden ist wie auf einen Berg steigen.
Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber um so weiter sieht man.
Ingmar Bergman
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Du musst geben, bevor du nimmst
und bauen, bevor du wohnst.
Antoine de Saint-Exupéry
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Wenn der Ozean
die Wellen toleriert,
dann nur,
um die Kraft
in der Ruhe zu zeigen.
Werner K. Hetkamp
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Die Natur ist die beste Apotheke.
Sebastian Kneipp
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Die Einfachheit
ist der Schlüssel zum Augenblick.
Sie verschafft dir Zugang
zu den wunderbarsten Reichtümern.
Drukpa Rinpoche
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Verhalte dich bei allem, was dir widerfährt,
wie der klarsichtige Krieger, der gegen ein Hindernis kämpft,
und wie das staunende Kind, das die Welt entdeckt.
Drukpa Rinpoche
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Die Wahrheit
ist ein Meer von Grashalmen,
das sich im Winde wiegt,
sie will als Bewegung gefühlt,
als Atem eingesogen sein.
Elias Canetti
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Sommerfrische von Joachim Ringelnatz
Aus: Gedichte - Gedichte, Im Bertelmann Lesering
Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiss,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.
Verstecke dich faul in die Fülle der Gräser.
Weil's wohltut, weil's frommt,
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir bekommt.
Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
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Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich,
und es ist ihr gleichgültig,
ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns
dem Menschen verständlich sind oder nicht.
Galileo Galilei
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Ein bisschen Liebe
von Mensch zu Mensch
ist besser
als alle Liebe zur Menschheit.
Richard Dehmel
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Worte verbinden nur,
wo unsere Wellenlängen
längst übereinstimmen.
Max Frisch
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Wenn man die Natur wahrhaft liebt,
so findet man es überall schön.
Vincent van Gogh
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Die Normalität ist eine gepflasterte Strasse;
man kann gut darauf gehen
doch es wachsen keine Blumen auf ihr.
Vincent van Gogh
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Alles, was gegen die Natur ist,
hat auf die Dauer keinen Bestand.
Charles Darwin
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Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.
Der Mensch beherrscht die Natur,
bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
Albert Schweitzer
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Beeile dich nicht, mich kennenzulernen,
denn es gibt nichts an mir,
das sich fassen liesse.
Ich bin Raum und Zeit oder Werden.
Antoine de Saint-Exupéry
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Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupéry
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Grosse Leidenschaften sind wie Naturkräfte.
Ob sie nutzen oder schaden,
hängt nur von der Richtung ab,
die sie nehmen.
Ludwig Börne
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Sommer ist die Zeit,
in der es zu heiss ist,
um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.
Marc Twain
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Wie lange leben wir auf Erden?
Nicht für immer, nur eine kleine Spanne.
Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt, Quetzalfedern knicken.
Nichts dauert auf Erden, alles lebt nur einen Hauch lang.
Unsere Zeit ist gliehen,
Im Nu müssen wir sie hinter uns lassen.
Azteken
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Wer sich nicht mehr wundern
und in Ehrfurcht verlieren kann.
ist seelisch bereits tot.
Albert Einstein
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Das Staunen ist
eine Sehnsucht nach Wissen.
Matthias Claudius
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Der beste Arzt ist die Natur.
denn sie heilt nicht nur viele Leiden,
sondern spricht auch nie schlecht
von einem Kollegen.
Ernst Ferdinand Sauerbruch
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Wenn du am Morgen aufstehst,
dann sage Dank für das Morgenlicht,
für dein Leben und die Kraft, die du besitzt.
Sage Dank für deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein.
Wenn du keinen Grund siehst, Dank zu sagen,
liegt der Fehler bei dir.
Tecumseh, Indianer
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Schätze den Humor nicht gering.
Er erfrischt und verhindert das Ausdörren des Körpers und des Herzens.
Ohne Humor trägt das Glück keine Früchte.
Es ist dann wie ein Baum ohne Vögel,
der dem Winter entgegensieht.
Drukpa Rinpoche
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Die Natur
gibt einem Menschen die Fähigkeit,
man muss sie nur
in Wirkung bringen
François La Rochefoucault
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Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind,
wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben, zu leben.
Marc Twain
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Wenn man beginnt,
seinem Passfoto ähnlich zu sehen,
sollte man in den Urlaub fahren.
Epfraim Kishon
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Weisheit ist keine Frage des Alters,
sondern des Weges,
der weiss wohin,
weil er das Woher bedenkt.
Werner K. Hetkamp
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Während der Dauer eines Traums
sind Entfernungen aufgehoben, ausgeschaltet,
und die Zeit ist eine andere.
Du dringst in ein anderes Universum ein.
Drukpa Rinpoche
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Enten legen ihre Eier in Stille.
Hühner gackern dabei wie verrückt.
Was ist die Folge?
Alle Welt isst Hühnereier.
Henry Ford
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Wer seinen Platz gefunden hat,
der ähnelt einem Baum.
Er schlägt Wurzeln
und streift nicht mehr umher.
Drukpa Rinpoche
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Ein jedes Volk hat das Recht,
sich selbst zu regieren.
Karl May
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Wenn wir Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien schützen,
wissen wir, dass wir damit uns selbst schützen.
Wir fühlen uns in dauerndem, liebevollem Kontakt
mit allen Lebensformen auf der Erde.
Thich Nhat Hanh
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Unsanftes Selbstgespräch
Merk dir, du Schaf,
weil es immer gilt:
Der Fotograf
ist nie auf dem Bild.
Erich Kästner
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Du kannst jedes Geräusch, jeden Klang als Erinnerung benutzen,
um innezuhalten, ein- und auszuatmen
und den gegenwärtigen Moment zu geniessen.
Thich Nhat Hanh
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Allein sein zu müssen ist das schwerste,
allein sein zu können das schönste.
Hans Krailsheimer
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Der Weg zu allem Grossen
geht durch die Stille.
Friedrich Nietzsche
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Frieden und Glück sind jeden Moment erreichbar.
Frieden ist jeder Schritt.
Wir werden Hand in Hand gehen.
Thich Nhat Hanh
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Von Mord und Totschlag
Denkt ans fünfte Gebot:
Schlagt eure Zeit nicht tot!
Erich Kästner
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Hermann Hesse
Baum im Herbst
Noch ringt verzweifelt mit den kalten
Oktobernächten um sein grünes Kleid
Mein Baum. Er liebt's, ihm ist es leid,
Er trug es fröhliche Monde lang,
Er möchte es gern behalten.
Und wieder eine Nacht, und wieder
Ein rauher Tag. Der Baum wird matt
Und kämpft nicht mehr und gibt die Glieder
Gelöst dem fremden Willen hin,
Bis der ihn ganz bezwungen hat.
Nun aber lacht er golden rot
Und ruht im Blauen tief beglückt.
Da er sich müd dem Sterben bot,
hat ihn der Herbst, der milde Herbst
Zu neuer Herrlichkeit geschmückt.
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Versuche nicht zu kämpfen, zu verstehen, zu analysieren!
Vergiss dich in der Freude
wie ein Kind.
Drukpa Rinpoche
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Wie das Kind
ist auch der Weise jemand,
der über alles staunen kann.
Drukpa Rinpoche
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Belästige niemanden seiner Religion wegen
achte die Ansichten anderer
und verlange von ihnen,
dass sie auch die deine achten.
Tecumseh, Indianer
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Wenn man aufmerksam genug ist
kann man seine Lehren (die des Buddha)
aus der Stimme eines Kieselsteins,
eines Blattes oder einer Wolke am Himmel
vernehmen.
Thich Nhat Hanh
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Warum sind die Vorstellungen die Quelle der Irrtümer,
die korrigiert werden müssen?
Weil die Vorstellung nicht die Wirklichkeit ist.
Schlüssel zum Zen
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Ein bescheidenes Ich zu werden
ist mehr wert,
als ein grosser Jemand.
Charles Tschopp
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Leben geschieht nur im gegenwärtigen Augenblick.
Drukpa Rinpoche
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Im Ruhen
kann man sich von den Dingen loslösen.
Es ist,
als triebest du an einem schönen Sommertag
auf der Mitte eines Sees.
Drukpa Rinpoche
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Prima Wetter
Wo sind die Tage, die so traurig waren
und deren Traurigkeit uns so bezwang?
Die Sonne scheint. Das Jahr ist sich im klaren.
Es ist, um schreiend aus der Haut zu fahren
und als Ballon den blauen Himmel lang!
Die grünen Bäume sind ganz frisch gewaschen,
der Himmel ist aus riesenblauem Taft.
Die Sonnenstrahlen spielen kichernd Haschen.
Man sitzt und lächelt, zieht das Glück auf Flaschen
Und lebt mit sich in bester Nachbarschaft.
Man könnte, denkt man, wenn man wollte, fliegen.
Vom Stuhle fort. Mit Kuchen und Kaffee.
Auf weissen Wolken wie auf Sofas liegen
und sich gelegentlich vornüber biegen
und denken: "Also das dort ist die Spree."
Man könnte sich mit Blumen unterhalten
und Wiesen streicheln wie sein Fräulein Braut.
Man könnte sich in tausend Teile spalten
und vor Begeisterung die Hände falten.
Sie sind nur gar nicht mehr dafür gebaut.
Man zieht sich voller Zweifel an den Haaren.
Die Sonne scheint, als hätt es wieder Sinn.
Wo sind die Tage, die so traurig waren?
Es ist, um förmlich aus der Haut zu fahren.
Die grosse Schwierigkeit ist nur: Wohin?
Erich Kästner
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Wir im Westen sind recht zielorientiert.
Wir wissen, wohin wir gehen wollen,
und sind sehr darauf aus, dorthin zu gelangen.
Das mag nützlich sein,
doch unterwegs vergessen wir oft genug,
dass es auch Spass machen könnte.
Thich Nhat Hanh
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Einen Baum zu berühren
schenkt uns selbst wie auch dem Baum grosse Freude.
Bäume sind schön, belebend und fest.
Wann immer du einen Baum umarmen möchtest
wird er sich nicht widersetzen.
Du kannst dich auf Bäume verlassen.
Thich Nhat Hanh
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Die Natur zu schützen bedeutet gleichzeitig, die Menschheit zu schützen.
Um das Leben zu schützen, müssen wir die Umwelt und die ganze Erde
Luft, Berge, Wälder, Gewässer, Flüsse, Seen, Ozeane
schützen.
Thich Nhat Hanh
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Befreie dich von der Vergangenheit und der Zukunft,
aber richte deine Aufmerksamkeit auf den Augenblick, der vergeht.
Nur er ist wirklich.
Alles andere sind Wahngebilde.
Drukpa Rinpoche
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Damentoast im Obstgarten
Casanova sprach lächelnd zu seinen Gästen:
"Mit den Frauen ist es,
ich hoffe, ihr wisst es,
wie mit den Äpfeln rings an den Ästen.
Die schönsten schmecken nicht mmer am besten."
Erich Kästner
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Die Freiheit des Menschen
liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss,
was er nicht will.
Jean-Jacques Rousseau
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Es wird immer dringlicher,
dass wir das geistige und spirituelle Leben
als die eigentliche stabile Grundlage
für das Erlangen von wahrhaftem Glück
und Frieden anerkennen
Dalai Lama
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Wenn wir sehen wollen
müssen wir die Dinge ganau anschauen.
Ein Schwimmer, der das klare Wasser des Flusses geniesst
sollte auch fähig sein, der Fluss zu sein.
Thich Nhat Hanh
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Jetzt sind die guten alten Zeiten,
nach denen wir uns in zehn Jahren
zurücksehnen werden.
Peter Ustinov
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Selbstvertrauen
ist die Quelle
des Vertrauens zu anderen
François La Rochefoucault
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In dem Augenblick, wo die Sonne untergeht,
entzündet sich das Leben im Inneren.
Masse dir kein Urteil darüber an,
wer glücklich oder unglücklich,
leuchtend oder dunkel ist.
Du musst diese absurden Unterscheidungen
zum Schweigen bringen
und zur Einheit des Herzens zurückfinden,
der freudigen Fülle.
Entzünde in dir eine Sonne, die niemals verlöscht.
Drukpa Rinpoche
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Schau dir das gewaltige Licht an, das wir Sonne nennen!
Würde es nicht mehr leuchten
wäre der Strom unseres Lebens ebenfalls an ein Ende gekommen.
Die Sonne ist also unser zweites Herz,
ein Herz ausserhalb unseres Körpers.
Thich Nhat Hanh
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Thich Nhat Hanh
Non fare della tua mente un campo di battaglia, non dichiarare guerra. Tutto ciò che provi (gioia, dolore, ira, odio) è parte di tè. L'opposizione tra buono e cattivo è spesso raffigurata con la lotta tra luce e tenebre, ma se guardiamo in modo diverso, vedremo che, anche quando la luce splende le tenebre, non scompaiono. Invece di venire cacciate, si fondono con la luce. Diventano luce.
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Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist,
sieht nur eine Seite davon.
Augustinus Aurelius
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Ich bin das Land.
Meine Augen sind der Himmel.
Meine Glieder sind die Bäume.
Ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie zu nutzen.
Ich bin selbst Natur.
Hopi Indianer
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Lang oder kurz,
das Leben ist
was du daraus machst:
zwei erfüllte Tage bedeuten mehr
als vierzig leere Jahre.
Vicki Baum
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Dreifach kommt die Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
ewig still steht die Vergangenheit.
Friedrich Schiller
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Glück entsteht oft
durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,
Unglück oft
durch Vernachlässigung kleiner Dinge.
Wilhelm Busch
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Das unendliche Kleine
ist das Grösste
was besteht.
Jan Vercammen
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Die wahre Lebenskunst
besteht darin
im Alltäglichen
das Wunderbare zu sehen.
Pearl S. Buck
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Für ein Schiff, das seinen Hafen nicht kenn, ist jeder Wind richtig. Von Unbakannt
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Leben geschieht nur im gegenwärtigen Augenblick.
Thich Nhat Hanh
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Wenn man nur Wellen sieht
entgeht einem vielleicht das Wasser.
Wenn man aber achtsam ist
wird man auch das Wasser in den Wellen berühren können.
Wenn man gelernt hat, das Wasser zu berühren,
ist das Kommen und Gehen der Wellen nicht mehr wichtig.
Man interessiert sich nicht mehr für Geburt und Tod der Welle.
Man ängstigt sich nicht mehr.
Man beunruhigt sich nicht mehr wegen des Anfangs oder des Endes der Welle,
oder weil eine Welle höher oder tiefer, schön oder weniger schön ist.
man kann sich von diesen Gedanken lösen,
weil man bereits das Wasser berührt hat.
Thich Nhat Hanh
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Der einzige Reichtum des Lebens
liegt in dem Vermögen,
die Sprache der Stille zu verstehen.
Werner K. Hetkamp
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Wolfgang Borchert
Wolfgang Borchert
Abendlied
Warum, ach sag, warum
geht nun die Sonne fort?
Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,
das kommt wohl von der dunklen Nacht,
da geht die Sonne fort.
Warum, ach sag, warum
wird unsere Stadt so still?
Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,
das kommt wohl von der dunklen Nacht,
weil sie dann schlafen will.
Warum, ach sag, warum
brennt die Laterne so?
Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,
das kommt wohl von der dunklen Nacht,
da brennt sie lichterloh!
Warum, ach sag, warum
gehn manche Hand in Hand?
Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,
das kommt wohl von der dunklen Nacht,
da geht man Hand in Hand.
Warum, ach sag, warum
ist unser Herz so klein?
Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,
das kommt wohl von der dunklen Nacht,
da sind wir ganz allein.
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