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See-Wörter, allgemeine Bedeutung mit oder ohne Augenzwinkern

See: Urnersee, der schönste und romantischste See der Schweiz (meine bescheidene Meinung) ist ein Teil des Vierwaldstättersees

Seeadler: kreist über dem Urnersee und geniesst die unterschiedlichsten Windrichtungen

Seealpen: südlichster Teil der Westalpen

Seeamt: Behörde zur Ursachenermittlung bei Seeunfällen, vor allem als Folge von Föhnsturm, gabs zu Gesslers Zeiten noch nicht

Seeanemone: meeresbewohnende, blumenähnliche Hohltiere, bei uns: Anemonen der Gärten, die sich im See spiegeln

Seebär: Robbbenart des nördlichen Pazifiks und des Beringmeeres, oder auch Kapitäne und Besatzungs- Mitglieder der Flotte auf dem Urnersee

Seebarsch: Meeresfisch, Familie der Sägebarsche

Seebeben: Erdbeben, dessen Herd unter dem Meer liegt. Nach dem Erdbeben von 1601 entstanden Tsunamis im Vierwaldstättersee!

Seebeck-Effekt: thermoelektrischer Effekt

Seeblockade: militärische Marineoperation, Ziel: Hafen des Feindes für Aussenhandel verschliessen, ist in Bauen nicht möglich, wir haben nämlich keinen Hafen, leider

Seedorf: Ein Dorf am Urnersee-Ende, mit Kloster St. Lazarus, Kirche St. Ulrich und St. Verena, Burgturm, Mineralienmuseum, Wasserschlösschen A Pro und mit zwei Hechten im Wappen

See-Elefant: Gattung Hundsrobben

Seefedern: zu den Blumentieren gehörende Korallengruppe. Am Urnersee sind es die Federn, die die Zugvögel beim Überfliegen fallen lassen, die Watvögel, Enten, Flussregenpfeifer und wie sie alle heissen

Seefledermäuse: Fischfamilie, Armflossler, Bodenbewohner, am Urnersee heissen die Fledermäuse so, die in der Nacht über dem See flattern

Seefunk: drahtlose Kommunikation der See- und Binnenschifffahrt, macht heute jeder, der ein Handy besitzt

Seeforelle: Die Seeforelle ist ein naher Verwandter des Lachs. Der Fisch kann über einen Meter lang und zehn bis zwölf Kilogramm schwer werden. Im September beginnen die Seeforellen aus dem ganzen Vierwaldstättersee zurück an ihre Geburtsstätten in den Zuflüssen aufzusteigen. Eingeweihte können heute noch alljährlich im Herbst im Intschitobel, in einem tiefen und stark durchfluteten Teich viele Seeforellenpaare beim Laichen beobachten. Im Gegensatz zum Lachs stirbt die Seeforelle nach der Laichablage nicht, sondern schwimmt zurück in den See, um im drauffolgenden Jahr wieder zurückzukehren. Die frisch geschlüpften Seeforellen verbleiben zwei bis drei Jahre in der Reuss und wandern erst dann in den See ab. (Quelle: Stefan Fryberg, Uri und seine Wasser, AT Verlag)

Seegang: besonders hoch bei starkem Westwind, hier Weschter genannt, oder bei Föhnsturm, hier Feehn genannt, manchmal mit Schaumkronen oder mit wirbelnden Wassergeistern (Wasserhosen)

Seegurken oder Seewalzen: weiche, röhrenförmige Stachelhäuter, verwandt mit Seestern und Seeigel, oder auch Picknick-Gurken, die die Touristen aus Versehen in den See fallen lassen

Seehase: Schnecke in seichtem Küstengewässer nicht zu verwechseln mit den Ski fahrenden Schneehasen im Gotthardgebiet

Seehund: Robbenart, planschen nur am 1. April im Urnersee

Seeigel: Klasse Stachelhäuter mit 1000 Arten

Seejungfrau: Wer das Märchen von der keinen Seejungfrau von Hans Christian Andersen noch nicht kennt, muss das unbedingt nachholen. Wer weiss, vielleicht ist ihm die Geschichte am Ufer des Vierwaldstättersees eingefallen?

Seekabel, auch Unterwasserkabel: für Elektrizität oder Telekommunikationsdienste

Seekanne oder Sumpfrose: Gattung der Fieberkleegewächse, Schwimmblattpflanze

Seekarte: nautische Karte, dient zur Navigation und zeigt an, wo man mit seinem Boot anlegen kann, wenn man in einem Gasthof eine Mittags-Pause einlegen will

Seekühe: im Wasser lebende und Pflanzen fressende Säugetiere, aber auch die Kühe, die sich im Urnersee spiegeln

Seelachs: Meeresfisch, Speisefisch, bei uns durch Seeforellen ersetzt

Seeleopard: grosse Art aus der Familie der Hundrobben

Seelilien: Stachelhäuter in tropischen Meeren

Seelöwen: gehörend zur Familie der Ohrenrobben, Meeressäugetiere

Seeluft: besonders würzig im Frühling, an Sommerabenden und nach einem Föhnsturm

Seemacht: Die Dampferflotte auf dem Vierwaldstättersee

Seemann: Ein Mann, der immer freundlich und hilfsbereit ist und den Touristen jeden Tag und bei jeder Schiffsstation hilft ein- und auszusteigen

Seemannsausdruck: Was der Seemann unterdrückt, wenn die Touristen sich nicht anständig aufführen

Seemannsgarn: teils wahre, teils erfundene Geschichte

Seemannsknoten: die wichtigsten Seemannsknoten die es braucht um an Bord alles sicher anzubinden, auch um ein Schiff oder Boot sicher zu vertäuen, heissen: Achterknoten, Doppelter Palstek, Palstek, Roringstek, Slipstek, Webeleinstek. Ein Link weiter oben weist auf eine Seite die diese Knoten mit gut verständlicher Animation erklärt

Seemeile: Seemeilen pro Stunde = Knoten

Seemine: Zwischen 1918 und 1967 entsorgten Schweizer Munitionsfabriken ihre Produktionsabfälle im Vierwaldstättersee, davon 2800 Tonnen allein im Urnersee

Seemöwe: Möwen, die die Fischerboote begleiten, in der Hoffnung, sie bekommen etwas von der Beute ab

Seemuschel: Hab hier noch keine gefunden

Seenadeln: kleine Fische aus der Familie der Seepferdchen

Seenot: z.B. Feuer an Bord oder Totalausfall des Antriebssystem, Notsignal: SOS

Seenotdienst: Nr. 117 oder Zentrale A2 Flüelen 041 874 53 53

Seeoffizier: Hat unter anderem die schöne Aufgabe kurz vor der Schiffstation möglichst lange zu hupen, zu meiner Freude, die aber nicht alle teilen

Seeohren: Familie der Altschnecken an Felsküsten

Seeotter: Kinder die von Klein auf gewöhnt sind im Urnersee zu baden

Seepferdchen: kleine Fische, gleiche Familie wie Seenadeln

Seepflanzen: Sie strukturieren den Lebensraum für Fische und Kleinlebewesen, bieten Schutz vor starker Strömung und Räubern, Substrat für die Eiablage und bilden eine wichtige Nahrungsgrundlage. Sie spielen eine bedeutende Rolle im Sauerstoffhaushalt vieler Gewässer

Seeräuber: Bei uns sind das die rassigen Sportsboot-Halter, die schneller als erlaubt fahren

Seeräuberschiff: Man kann sich leicht vorstellen, dass Genua mehr Seeräuberschiffe gesehen hat als Bauen am Urnersee

Seerecht: Rechtsvorschriften und völkerrechtliche Verträge für Handel und Schifffahrt

Seereise: Beliebt ist die Tagesreise Luzern-Bauen-Luzern, es soll aber noch andere Destinationen geben

Seerose: wasserbewohnende Blütenpflanzen mit etwa 90 Arten

Seeroute: Als vor gut 200 Jahren, nach dem Zusammenbruch der alten Eidgenossenschaft die Schweiz Kriegschauplatz Europas wurde, marschierte ein russisches Heer unter General Suworow von Oberitalien her über den Gotthard ins Reusstal. Da er am Urnersee keine Schiffe mehr vorfand, wählte er den Umweg über den verschneiten Chinzigpass ins Muotatal. Seine geplante Seeroute war demnach ins Wasser gefallen

Seesack: ein aus äusserst dickem, strapazierfähigem Segeltuch hergestellter Sack

Seeschaden: heisst bei uns das Hochwasser, das die Strasse von Bauen nach Seedorf unpassierbar macht, kommt zum Glück selten vor, zuletzt im Jahre 2005

Seescheiden: artenreiche Klasse der Manteltiere von meerbewohnenden Lebewesen, etwa 2000 Arten, verbreitet vom Mittelmeer bis nach Norwegen

Seescheidenkolonie: Ein Taucher könnte im Urnersee vielleicht so etwas finden?

Seeschiff: heissen bei uns Stadt Luzern, Uri, Schiller, Unterwalden, Gallia, Europa, Gotthard, Winkelried, Schwyz, Waldstätter, Rigi, Pilatus, Weggis, Brunnen, Flüelen, Titlis, Mythen, Rütli, Reuss

Seeschifffahrt: Vierwaldstätterseeseeschifffahrtsgesellschaft, ist das nicht ein schönes Wort?

Sesschlacht: Liefern sich die spielenden Kleinen am Badestrand von Bauen im Sommer

Seeschlange: Familie giftiger Wasserschlangen, phantastisches Meeresgeschöpf mit schlangenförmigem Körper, das wahrscheinlich an der tiefsten Stelle des Urnersees lebt

Seeschnecke: typische Riffbewohner

Seeschwalbe: mit den Möwen verwandt

Seesieg: Wenn die vom Föhn aufgepeitschte Gischt an die Fensterscheiben der Häuser am Seeufer klatscht und die fleissigen Hausfrauen kurz danach mit den Putzlappen ausrücken müssen

Seeskorpion: lebten vor rund 500 - 230 Millionen Jahren in Süsswasser- und brackigen Binnenmeeren

Seesoldat: ein Soldat, welcher zur See dient, auf Seeschiffen, Kriegsschiffen und den Matrosendienst zugleich mit versieht, im Unterschied zu einem Landsoldaten. Es gibt auch Krebssorten mit Namen Seesoldat

Seestadt: Luzern zum Beispiel, die kennt auch im Ausland jedes Kind

Seestern: wirbellose Meerestiere mit rund 1500 Arten, aber auch die Dampfschiffe in Sternformation am 80. Geburtstag des Flaggschiffes der Vierwaldstättersee-Flotte, des Dampfschiffes "Stadt Luzern" am 19. April 2008

Seestrand: der von Bauen ist beliebt, denn da ist es wärmer als anderswo, das wusste man schon früher und deswegen ist Bauen die älteste Siedlung des Kantons

Seestück: der Urnersee ist das schönste Seestück des Vierwaldstädtersees, meiner Meinung nach

Seestützpunkt: König Salomon errichtete als erster in Aqaba einen Seestützpunkt, der 106 v.Chr. von den Römern eingenommen wurde. Was das mit dem Urnersee zu tun hat? Rein gar nichts!

Seesturm: Föhnsturm, der dem Nationalhelden Wilhelm Tell beim Tellensprung ein Kunststück ermöglicht hat, das noch bekannter ist als ein mancher Olympiarekord

Seetang: grössere Algen, besonders entlang der Meeresküsten

Seetaucher: Familie tauchender Wasservögel, aber auch Sporttaucher im Urnersee

Seeteufel: Armflossler

Seetier und Seetieröl: Lebertran ist wohl das bekannteste Seetieröl, das auch für die Herstellung von Margarine genutzt werden kann. Es hat einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, denen eine positive Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben wird

Seetransport: früher wurden nicht nur Touristen, sondern auch Vieh und Pferde über den See transportiert

Seetüchtigkeit: Beherrschung des Seegangs, Fähigkeit, eine Kenterung zu meistern, eine Seetour zu planen

Seeungeheuer: Urnie (Wikipedia) war die Attrappe eines Ungeheuers in der Art des Ungeheuers von Loch Ness, die im Sommer 1976 auf einem 200 m langen Stahlseil durch das Wasser gezogen wurde und ferngesteuert auf- und abtauchen konnte. Urnie war mit einem Lautsprecher ausgestattet, der das Gebrüll eines Ungeheuers nachstellte. Zwei Wochen lang wurde Urnie quer durch den Urnersee gezogen, ohne Aufsehen zu erregen. Erst als die Redaktion von Teleboy Fotos des Ungeheuers an die Zeitung Blick schickte, wurde Urnie zum Thema. Im Januar 1977 wurde der Scherz aufgedeckt. Dadurch wurden auch Aussagen einzelner Personen als falsch entlarvt, die behaupteten, das Ungeheuer schon 1975 und früher gesehen zu haben. Im Rahmen einer Ausstellung des Kunstmuseums Luzern wurden 2006 die Fotos zusammen mit anderen Bildern des Vierwaldstättersees präsentiert. Dazu wurde kommentiert, Kurt Felix habe mit seiner Inszenierung "ein bleibendes Bild dieses Sees kreiert."

seeuntüchtig: das Gegenteil von seetüchtig

Seeverbindung: erst ab 1956 konnten die Kinder von Seedorf auf der Strasse nach Bauen in die Schule gebracht werden, vorher mussten sie die Seeverbindung per Ruderboot benützen

Seeverkehr: ist am Urnersee im Winter nur an Sonntagen zu haben

Seeversicherung: deckt allgemeines Risiko, das beim Transport von Gütern auf See entsteht.

Seevogel: Seevögel geben sich mit dem Urnersee nicht zufrieden, sie brauchen die Weite des Meeres

Seevolk: der Urnersee macht die Urner nicht zu einem Seevolk

Seewalzen: bis zu zwei Meter lange Stachelhäuter, die in Japan als Delikatesse angeboten werden

Seewarte: Haus am See von wo aus man Windsurfer, Kitesurfer, Wakeboarder, Segler beobachten kann

seewärts: seewärts wohnen, wer möchte das nicht? Gute Aussicht ist unbezahlbar.

Seewasser: das Seewasser des Urnersees ist nicht nur blau, manchmal auch türkis, blaugrün und violett, je nach Wetter und Sonnenstand

Seeweg: Von Flüelen bis Luzern, schon früher ein Handelsweg, der den Süden mit dem Norden verband

Seewind: Eine thermische Ausgleichsströmung, die Ursache für die Herausbildung des jeweiligen Windes ist thermischer Natur und beruht auf der zwei- bis dreimal so schnellen Erwärmung bzw. Abkühlung der Luft über einer Landoberfläche im Vergleich zu einer Wasseroberfläche.

Seewolf: Der Fisch kann 15 kg schwer werden, er hat ein abschreckendes Aussehen, wird oft deswegen ohne Kopf verkauft, und ein äusserst scharfes Gebiss.

Seezirkulation: Begriff aus der Hydrologie, Durchmischung des Wasserkörpers eines Sees.

Seezeichen und Schifffahrtszeichen: hör- oder sichtbare Markierungen. Lichtsignale bei der Isleten blinken heisst für Einheimische: Es gibt Wellen, Surfbrett holen und ab auf die See, äh wollte sagen: ab auf den See!

Seezunge: Plattfisch, Urnersee zu tief und zu warm für diese Fische


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